SEXTETO MILONGUERO
Das Sexteto Milonguero ist ein argentinisches Tangoorchester, das im Jahr 2006 in Buenos Aires von Javier Di Ciriaco gegründet wurde – aus dem einfachen Wunsch heraus ein tanzbares Repertoire anzubieten, welches nomalerweise auf Milongas (Tangotanzfesten) zu hören ist. Dies umfasst Neuinterpretationen verschiedener Stile diverser Orchester, bestehend aus Tangos, Milongas und Valses der vierziger Jahre, des so genannten Siglo de Oro des argentinischen Tangos.
Diese langjährig gehörten wunderbaren und exzellenten Klassiker des Tango werden mit einer persönlichen und typischen Handschrift des Sexteto Milongueros interpretiert. Darunter finden sich sowohl gesungene, als auch instrumentale Stücke. Außerdem spielt das Sexteto Milonguero auch einige Stücke aus der argentinischen Folklore, sowie das in Argentinien sehr populäre Cuarteto.
Immer mit der Intension an die Tradition der großen Orchester anzuschließen und die Nähe und Kontakt zu den ursprünglichen Orten des Tangos, den Tänzern, den Menschen und den Milongas beizubehalten ….
Das Besondere an diesem Orchester ist, dass sie sowohl Tangotänzer als auch Nichttangotänzer mit ihrer mitreißenden Musik und ihrer lebendigen Präsenz bei ihren Auftritten begeistern können.
Das Orchester tritt häufig in den Milongas in Buenos Aires auf und gastiert auf zahlreichen Bühnen im Rest des Landes, sowie im südamerikanischen Ausland (Brasilien, Chile, Venezuela). Im Jahr 2007 machte die Gruppe ihre erste Europa-Tournee, seit dem sind Sie regelmäßig auf Konzertreisen u.a. in Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, der Türkei und Tschechien.
Das Sexteto Milonguero besteht aus sieben Mitgliedern: Mauricio Jost (Bandoneon), Diego Braconi (Bandoneon), Marisol Canessa (Violine), Mariano Laplume (Violine), Cristian Sepúlveda (Kontrabass), Gervasio Ledesma (Piano) und Javier Di Ciriaco (Gesang).
Das Konzert des SEXTETO MILONGUERO findet am Samstag, den 5. Mai 2012 in der Freiheizhalle statt.
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HELENA JÜCKSTOCK
Akkordeon und Gesang
Helena Jückstock ist in Sarajewo geboren und kam 1991, ein Jahr vor dem Krieg, nach München. Das Akkordeon begleitet sie seit dem 6. Lebensjahr.
Nach anfänglichem Unterricht an einer Musikschule in Sarajewo hat sie sich selbst ständig weitergebildet. Seit 1992 bekommt die Musik einen immer größeren Stellenwert in ihrem Leben.
In ihren Interpretationen verschiedener Stücke des Tango spiegelt sich die Verwandtschaft der Tiefe und Melancholie des Ostens mit der Tragik des Tango aus Argentinien. So tragen die wunderbar nachempfundenen Stücke immer auch die Handschrift des Balkan ohne diese dem Tango zu entfremden.
Helena Jückstock wird auf dem Festival verschiedene kleine Einlagen spielen und singen.
